I2: Substanzerhaltung des Solinger Straßennetzes
Das seit 1999 jährlich durchgeführte Fahrbahndeckenprogramm hat sich als wirksam und sinnvoll erwiesen, die Substanz auf Dauer zu erhalten. Deshalb wollen wir damit weitermachen. Halten Sie das für sinnvoll?
Investitionsvolumen: 2017: rd. 1 Mio. €
Dasselbe wie für Gebäude gilt auch für Straßen. Sie bedürfen der regelmäßigen Pflege und Reparatur. Straßen werden wegen starker Nutzung auch durch schwere LKW und durch Witterungseinflüsse belastet und abgenutzt. Deshalb ist es wichtig, rechtzeitig die erforderlichen Reparaturarbeiten durchzuführen. Zeitlicher Aufschub und reine Flickarbeiten verkürzen die „Lebenszeit“ einer Straße deutlich. Dann ist nur noch ein kompletter Neuaufbau möglich, der hohe Kosten verursacht. Neben den wirtschaftlichen Vorteilen trägt ein gezieltes Erhaltungsprogramm zu Fahrkomfort und Sicherheit auf den Straßen bei.
Kommentare
am 23. Sep. 2016
um 10:59 Uhr
Die Frage ist nicht korrekt gestellt!
Grundsätzlich müsste man dem ja zustimmen. Aber die Realität sieht anders aus. Auf unserer Straße hat die Stadt zunächst die Fahrbahn geflickt mit der Erfolg, dass die Straße sich nun wie ein Acker befährt und die Stoßdämpfer deswegen schon zu Bruch gegangen sind. Sanierung durch Fachfirmen, die bei mangelhafter Arbeit haftpflichtig sind - ok!
am 02. Okt. 2016
um 18:16 Uhr
Hästen - Glüder
Die Straße von Hästen über Balkhausen nach Glüder benötigt dabei ebenfalls eine fachkundige Komplettsanierung nebst dem gesamten Unterbau. Auch sie befährt sich wie ein Kartoffelacker.
am 05. Okt. 2016
um 18:31 Uhr
Kreisverkehrsregelungen
Im Gegensatz zur Stadt Langenfeld und Monheim hat Solingen wenig Kreisverkehrsregelungen. Ampelregelung Langhansstr.-Bonner Straße ist eine Katastrophe. Wann kommt endlich die Anbindung der Viehbachtalstraße zu den Autobahnen? Es kann doch nicht so schwer sein, mal eine Optimierung der Verkehrsplanung als Projekt auszuschreiben. Auch ist die Innenstadt so verschandelt, dass die meisten Solinger Bögli, wenn mögli machen. Langenfeld hat eine klar strukturierte Innenstadt mit einer Hauptstraße und Nebenzweigen. In Solingen ist alles unstrukturiert wie die Clemens Galerien oder gar der Hofgarten. Die Besucher müssen weit entfernt parken und durch die Einbahnstraßenregelung kurbelt sich jeder Besucher einen "Wolf". Kleine Nebengassen, bessere Parkmöglichkeiten und Kreisverkehrsregelungen auch in den Nebenbezirken würden den Straßenverkehr entlasten. Ampelregelungen wie Merscheid z. B. Olgastraße, Locher Str., Bethovenstr., Merscheider Straße oder weiter oben die Höher Straße zur Bethovenstraße sind Stauverursacher. Ampeln benötigen Wartung, Strom und verursachen unnötige Kosten. Ich bin gespannt, wann die Verkehrsplanung mal endlich eine Verbesserung erhält. Schlimmer kommt es nimmer in Solingen!
am 06. Okt. 2016
um 13:32 Uhr
Sinnvolles Fahrbahndeckenprogramm?
Wenn Jahr für Jahr ausländische "Plätzchenkolonnen" recht dilettantisch die Reste des Wintereinbruches ausbessern? Beispiel Scheffelstrasse... möchte nicht wissen - oder doch! - wieviel Geld hier bislang sinnlos verpulvert respektive verteert wurde...
am 06. Okt. 2016
um 14:48 Uhr
Hinweis der Moderation
Hallo Ohligser,
vielen Dank für Ihren Beitrag. Um eine allgemein angenehme Gesprächsatmosphäre zu bewahren, möchte ich Sie bitten, beim Verfassen ihrer Beiträge, auf Formulierungen wie "ausländische "Plätzchenkolonnen" , zu verzichten, die andere als Angriff oder Herabsetzung verstehen könnten.
Danke für Ihr Verständnis.
Beste Grüße
Petra Schröter
am 08. Okt. 2016
um 02:59 Uhr
Ja klar,
was wäre denn die Alternative - Straßen abreißen und Wiese säen? Also natürlich weitermachen!
am 13. Okt. 2016
um 21:33 Uhr
Zustimmung, aber ...
Mein Eindruck ist, dass die Baustellen und auch die ausführenden Unternehmen und deren Ergebnisse so gut wie gar nicht kontrolliert werden. Anders sind mir diese immer wieder schlecht gemachten Flickenteppiche nicht zu erklären. Auffällig auch, dass im Strassenbild immmer wieder die gleichen Unternehmen tätig sind. Werden die Arbeiten nicht immer ausgeschrieben?
am 14. Okt. 2016
um 10:37 Uhr
Sehr späte Einsicht
Werterhalt geht nur über Investitionen. Das wußten schon unsere Großeltern.